Fürbitten

 

Fürbitte 1

Pfarrer, Pfarrerin:
Guter Gott, wir danken dir, dass du die Jugendlichen auf ihrem Lebensweg begleitest. Diese Begleitung hast du den Eltern bei der Taufe versprochen. Heute erneuerst du dein Versprechen.

1. Familie:
Wir bitten dich: Sei du unseren Kindern gerade jetzt nahe, wo sie sich mehr und mehr von uns lösen. Hilf du ihnen zu einem für sie sinnvollem und erfüllten Leben.
Gemeinsam rufen wir:   (Gemeinde antwortet mit Gebetsruf, zum Beispiel: Herr erbarme dich)

2. Familie:
Manchmal verstehen wir die Jugendlichen nicht mehr und sie verstehen uns Eltern und ihre Geschwister nicht. Gib du uns allen Kraft, immer wieder aufeinander zuzugehen.
Gemeinsam rufen wir:

3. Familie:
Wie wird die Zukunft für unsere Kinder aussehen? Wir wissen es nicht. Wir haben Hoffnungen und Pläne, aber wir haben auch Angst. Hilf du unseren Kindern und uns Eltern zu sinnvollen Entscheidungen.
Gemeinsam rufen wir:

1. Familie:
Gerade an einem Tag wie heute ist es so, als wäre der Tag der Geburt erst kurze Zeit vorbei. Hilf du uns, unsere Kinder als Heranwachsende und eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen. Sie brauchen nicht mehr den gleichen Schutz und die gleiche Fürsorge wie vor 13 Jahren.
Gemeinsam rufen wir:

2. Familie:
Wir denken an die, die heute nicht bei uns sein können. Unsere Verstorbenen sind bei dir. Aber gerade an einem Tag wie heute fehlen sie uns. Verhilf du uns dennoch zu einem erfüllten Fest.
Gemeinsam rufen wir:

3. Familie:
Besonders denken wir heute an unsere eigenen Kinder. Wir wollen aber auch an andere heranwachsende Kinder denken. Begleite du sie auf dem schwierigen Weg des Erwachsen-werdens.
Gemeinsam rufen wir:

Pfarrer, Pfarrerin:
Guter Gott, wir danken dir, dass du uns hörst. Unser Gebet, unsere Ängste und Sorgen und unsere Zuversicht und Hoffnung sind bei dir gut aufgehoben.  Amen

 

Fürbitte 2

Pfarrer/Pfarrerin:
Lasst uns Fürbitte halten für uns und unsere Welt. Ich bitte Sie, aufzustehen.
[Einen Moment warten, dann mit dem Gebet beginnen]

1. Familie:
Guter Gott, wir danken dir, dass du unsere Kinder, Enkelkinder und Patenkinder begleitest. Diese Begleitung hast du uns bei der Taufe versprochen und heute schenkst du den Konfirmandinnen und Konfirmanden erneut deinen Segen. Wir danken dir, dass wir dir unser Leben anvertrauen können. Gib dass wir nicht aufhören, nach dir zu fragen.
Wir singen gemeinsam:  (z.B. Herr erbarme dich)

2. Familie:
Guter Gott, schnell sind sie groß geworden, unsere Kinder, und sind nun keine Kinder mehr. Viel verändert sich. Hilf du uns, die Mädchen und Jungen weiterhin ernst zu nehmen und zu schätzen. Zeig uns, wo sie Freiheit, und zeig uns, wo sie Grenzen brauchen.
Wir singen gemeinsam:

3. Familie:
Guter Gott, wir danken dir für alle Menschen, die unsere Kinder bisher begleitet haben, die für sie beten und die sich um sie bemüht haben: Die Paten und Verwandten, die Erzieherinnen und Lehrer, die Pastoren und Presbyterinnen, und alle, die dies unsichtbar tun. Gib ihnen weiterhin Ausdauer und Fröhlichkeit.
Wir singen gemeinsam:

1. Familie:
Guter Gott, wie wird die Zukunft für unsere Jugendlichen aussehen? Wir haben Hoffnungen und Pläne, aber auch Ängste. Wie wird es mit der Schule weitergehen? Werden sie einen Platz finden, an dem sie gebraucht werden? Sende deinen heiligen Geist, damit wir gute Entscheidungen treffen.
Wir singen gemeinsam:

2. Familie:
Guter Gott, wir denken heute auch an die Menschen, die dieses Fest nicht mehr miterleben können. Schenke uns das Vertrauen, dass wir alle im Leben und auch danach bei dir gut aufgehoben sind.
Wir singen gemeinsam:

3. Familie:
Guter Gott, wir denken heute besonders an unsere konfirmierten Jugendlichen. Wir wollen aber auch die Kinder und die Jugendlichen nicht vergessen, die an vielen Orten der Erde unter Krieg und Hunger groß werden müssen. Hilf ihnen und hilf uns, ihnen beizustehen in ihrer Not.
Wir singen gemeinsam:

Pfarrer/Pfarrerin:
Guter Gott, wir danken dir, dass du unser Gebet hörst. Du begleitest uns, die Jugendlichen und unsere Welt.  Amen.

 

Fürbitte 3

Pfarrer, Pfarrerin:
Wir beten zu unserem Gott, dem wir vertrauen können, weil er uns Tag für Tag begleitet:

1. Familie:
Wir bitten für die heute konfirmierten Jugendlichen, dass sie Freude erleben an diesem besonderen Tag und dass sie erfahren, wie schön es ist, ernst genommen und wichtig zu sein.
Wir rufen zu Dir: (z.B. Kyrie eleison)

2. Familie:
Wir bitten für die Eltern und Paten, dass sie weiter für ihre Kinder sorgen können, dass sie ihnen Freiheit und Verantwotung geben, die junge Menschen zum Leben brauchen.
Wir rufen zu Dir:

3. Familie:
Wir bitten für unsere Gemeinde, dass junge und alte Menschen einen Platz in ihr finden, dass wir aufeinander hören und miteinander reden und für die da sind, die uns brauchen.
Wir rufen zu Dir:

1. Familie:
Wie sieht die Zukunft aus für uns und für unsere Welt? Mit unserer Gesundheit oder dem Frieden unter Menschen und Völkern, mit Deiner Kirche bei uns und in der Welt? Gott, höre unsere Fragen und Sorgen. Es ist gut, sie Dir anzuvertrauen.
Wir rufen zu Dir:

2. Familie:
Wir vergessen Dich manchmal, aber Du bleibst uns nahe. Wir kennen oft weder Anfang noch Ziel, aber Du hast einen Weg für uns. Gut zu wissen, dass Du zu uns hältst.
Wir rufen zu Dir:

3. Familie:
Gott, lass uns Vertrauen haben zu Dir: Glauben, der Türen öffnet, wo Angst lähmt; der Frieden bringt und Freude schenkt.
Wir rufen zu Dir:

Pfarrer, Pfarrerin:
Barmherziger Gott. Wir dürfen zu dir gehören und du sorgst für uns. Dafür danken wir dir. Amen.

 

Fürbitte 4

Pfarrer, Pfarrerin:
Gott des Lebens, wir beten zu dir im Vertrauen, dass du der Sinn unseres Lebens bist.

1. Familie
Unvorstellbarer Gott, hilf unseren Kindern, für sich herauszufinden, wie sie ihr Leben sinnvoll gestalten können

2. Familie
Gib unseren Kindern Kraft und Entschlossenheit, ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und gib ihnen Gelassenheit, Misserfolge auszuhalten und den Mut, immer wieder aufzustehen und neu anzufangen.

3. Familie
Der Alltag unserer Kinder ist oft fremdbestimmt durch Schule, Familie und Medien. Zeige ihnen das Abenteuer des Lebens und lass sie viele unbeschwerte und glückliche Momente erleben, in denen sie ihr Leben in vollen Zügen genießen können.
4. Familie
Stelle unseren Kindern Menschen an die Seite, die sie auf ihrem Weg begleiten, die sie wertschätzen, denen sie vertrauen und mit denen sie reden und lachen können.

5. Familie
Lass sie erkennen, was einen echten Freund ausmacht  und wie sie selber ein guter Freund, eine gute Freundin für andere sein können

Pfarrer, Pfarrerin:
Diese Bitten und alles, was wir als Einzelne dir ganz im Stillen sagen möchten, legen wir in deine Hand, Amen.

 

Fürbitte 5

Pfarrerin, Pfarrer:
Gott, du bist zu uns wie ein Familienmitglied, wir nenen dich oft Vater, aber genauso gut bist du Mutter, Schwester oder Bruder, Großvater oder Großmutter oder ein guter Freund, eine gute Freundin der Familie.#

1. Familie
Gott wir bitten dich für die Väter und Mütter der konfirmierten Jugendlichen. Einigen kommt es vor, als sei die Zeit der Geburt noch gar nicht lange her, lass sie darauf vertrauen, dass sie ihre Kinder immer weiter los lassen können, im Vertrauen darauf, dass du die Kinder unsichtbar begleitest.

2. Familie
Gott, wir bitten dich für die Großeltern der konfirmierten Jugendlichen. Gib ihnen Gelassenheit, sich von den Fragen der Enkel immer wieder herausfordern zu lassen.

1. Familie
Gott, wir bitten dich für die Geschwister der konfirmierten Jugendlichen. Lass sie sich mitfreuen an dem Festtag ihres Geschwisters.

2. Familie
Gott, wir bitten dich für die Freundinnen und Freunde unserer konfirmierten Jugendlichen. Zeige ihnen wie wertvoll eine Freundschaft ist. Lass sie die Freundschaft nicht durch Unachtsamkeit aufs Spiel setzen.

1. Familie
Gott, wir bitten dich für die Patinnen und Paten unserer konfirmierten Jugendlichen. Ganz unterschiedlich in Nähe und Distanz haben sie die Jugendlichen begleitet. Lass sie zu den Patenkindern eine gute Partnerschaft aufbauen.

2. Familie
Gott, wir bitten dich für alle, die den heutigen Festtag unserer konfirmierten Jugendlichen begleiten. Lass sie heute fröhlich mitfeiern und begleite du sie dann wieder auf ihrem Weg zu ihrem Zuhause.

Pfarrerin, Pfarrer:
Du gehörst unsichtbar zu unseren Familien. Mal bist du uns ganz nah, mal meinen wir, dich gar nicht zu bemerken. Dafür danken wir dir, Amen.

 

Fürbitte 6

Pfarrer, Pfarrerin:
Wir beten zu Gott, dem wir vertrauen, weil er uns Tag für Tag begleitet:

1. Familie:
Wir bitten für unsere konfirmierten Jugendlichen, dass sie aus ihrem Glauben an Dich Kraft und Zuversicht schöpfen im alltäglichen Leben, in der Schule, Familie, Sport und Freizeit gewissenhafte und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.

Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

Wir bitten für die Eltern, Geschwister, Angehörige und Freunde, dass sie miteinander ihren Glauben an Dich teilen, erleben und als Bereicherung in ihrem Leben erfahren dürfen.
Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

2. Familie:
Wir bitten für unsere Gemeinde, dass junge und alte Menschen einen Platz in ihr finden, dass wir aufeinander hören und miteinander reden und für die da sind, die uns brauchen.
Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

Wir bitten für unsere Zukunft. Wir sorgen uns um unsere Gesundheit, unsere Arbeitsstelle oder dem Frieden unter Menschen und Völkern. Gott, höre unsere Fragen und Sorgen.
Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

3. Familie:
Wir bitten dich als Einzelne um unser ganz persönliches Anliegen. Dir sagen wir es in der Stille.
(kurze Pause)
Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

Gott, lass uns Vertrauen haben zu Dir: Glauben, der Türen öffnet, wo Angst lähmt; Hoffnung, die Frieden bringt, wo Resignation herrscht und Liebe, die Freude schenkt.
Wir rufen zu Dir: (Herr, erbarme dich)

Pfarrer, Pfarrerin:
Barmherziger Gott. Wir dürfen zu dir kommen und du sorgst für uns. Dafür danken wir dir. Amen.

 

Fürbitte 7 

Familie 1:         (nach einem Entwurf einer Konfirmandenmutter 2017)

Wir sehen unsere Kinder, Enkelkinder und Patenkinder erwachsen werden auf ihrem Weg durch das Leben. Dabei denken wir dann auch an unsere eigenen Wege und wissen: es geht nicht immer eben und gerade und nur bergauf. Manchmal scheinen da Steine oder gar Mauern im Weg, die Füße rutschen aus oder werden müde; es kann sogar sein, dass wir die Richtung nicht mehr erkennen können oder Ziele aus den Augen verlieren.

Darum bitten wir Dich, Gott, für diese jungen Menschen: Gib ihnen Kraft, Halt und Mut, wenn es einmal lang oder steil, wackelig oder uneben, dunkel oder unübersichtlich wird. Und sollte das Navi ausfallen, sei Du der Kompass, auf den sie vertrauen können.

Familie 2:
Wir Eltern, Großeltern und Paten wünschen uns weiterhin Ausdauer auf dem Weg, auf dem wir unsere Kinder begleiten. Wir möchten immer wieder die Freude und Liebe erleben, die uns miteinander verbindet.

Gott, wir bitten Dich, reiß die Wolkendecke manchmal ein Stück weit mehr auf, so dass wir die Freude und Liebe auch in trüben Zeiten erkennen können.

Familie 3:
Einigen von uns ist der Glaube fremd geworden. Das laute Getöse und der hektische Betrieb in unserem Alltag lassen nur schwer zur Ruhe kommen zu uns selbst, und damit zu Dir, Gott.

Deshalb bitten wir Dich, lass uns auch in stressigen Zeiten erkennen, dass Deine Tür immer offen steht für uns, egal wer, was und wo wir gerade sind.

Familie 4:
Nicht zuletzt haben viele von uns oft den Kopf in den Wolken oder auch tief im Sand stecken. Wir möchten dann am liebsten nichts mehr hören und sehen, keine schlechten Nachrichten mehr lesen von Naturkatastrophen, Kriegen, Hunger und Ungerechtigkeiten, ob in unserer Nachbarschaft oder irgendwo anders auf unserer Welt. Die täglichen Schreckensmeldungen sind beinahe schon Alltag geworden und nicht selten fragen wir uns: Mein Gott, was soll ich da tun?

Wir bitten Dich, hole uns von Zeit zu Zeit herunter auf den Boden der Tatsachen, wasche uns den Sand aus Augen und Ohren. Höre nicht auf, uns Zeichen zu geben, so dass wir uns wirksam an das erinnern, was uns Menschen alle untereinander und miteinander verbindet. Bitte, Gott, lass Menschlichkeit unser aller Denken und Handeln bestimmen, egal was, wer und wo wir sind.

 

Fürbitte 8

Familie 1:
Wir Eltern und Paten wünschen uns einen Ort für euch, an dem ihr gut leben könnt.
Damit euch ein gutes Leben auf der Erde gelingt, bitten wir Gott um seinen Segen.
Gott trägt euch und er segnet euch.

Familie 2:
Barmherziger Gott, nimm unsere Kinder an deine Hand und unterstütze sie dabei, für sich herauszufinden, welche Ziele ihnen in ihrem Leben wichtig sind. Wir rufen zu dir:

Familie 3:
Stelle ihnen Menschen an die Seite, die sie auf ihrem Weg begleiten, die sie wertschätzen, denen sie vertrauen können und mit denen sie reden und lachen können. Wir rufen zu dir:

Familie 4:
Gott, aus deiner guten Hand kommt die Zukunft. Gib unseren Kindern die Gelassenheit, Misserfolge auszuhalten und den Mut, danach wieder aufzustehen und weiterzumachen. Wir rufen zu dir:

Familie 1:
Wir wünschen uns für unsere Söhne und Töchter eine Familie und gute Freundinnen und Freunde, bei denen sie sich wie in deiner Hand geborgen wissen. Wir rufen zu dir:

Familie 2:
Liebender Gott, wir bitten dich darum, dass unsere Kinder deine Gegenwart immer wieder in ihrem Leben spüren. Wir rufen zu dir:

Familie 3:
Wir denken an Menschen, die bereits gestorben sind und deren Fehlen uns an einem besonderen Tag wie heute schmerzhaft bewusst wird. Wir rufen zu dir:

Familie 4:
Gnädiger Gott, wir bringen unsere Bitten und unseren Dank vor dich, denn Du hältst uns alle in deiner guten Hand.
Amen.

 

Fürbitte 9

Vorbeter/in:
Wir bitten dich Gott, für unsere nun konfirmierten Kinder, die auf dem Weg zum Erwachsenwerden sind,

Familie 1:
dass sie diesen Tag in guter Erinnerung behalten,

Familie 2:
dass sie ihren eigenen Weg in der Welt finden,

Familie 3:
dass sie ihren Glauben als Kraftquelle für ihr Leben empfinden,

Familie 4:
dass sie Kirche und Gemeinde als lebendige Gemeinschaft erleben, in der sie Geborgenheit und ein Zuhause finden,

Familie 1:
dass sie fest darauf vertrauen können, dass du sie immer begleitest, was auch passieren mag.

Vorbeter/in:
Wir bitten dich: Herr, erbarme dich. (gemeinsam mit der gesamten Gemeinde)


Wir bitten dich Gott, für die Eltern, die die konfirmierten Jugendlichen auf ihrem Lebsnweg begleiten,

Familie 2:
schenke uns die Weisheit, unseren Kindern die Freiheit zu geben, die sie brauchen und sie doch nicht alleine zu lassen mit ihren Aufgaben und Fragen.

Familie 3:
Wir bitten dich auch für alle anderen Menschen, die ihnen auf ihrem Lebensweg begegnen und sie begleiten in Schule und in der Freizeit,

Familie 4:
Wir bitten dich für unsere Familien, Freunde und Paten, dass wir immer ein offenes Herz für unsere Kinder haben und sie in ihrem Glauben bestärken.

Vorbeter:
Wir bitten dich: Herr, erbarme dich. (gemeinsam mit der gesamten Gemeinde)


Wir bitten dich Gott für die Menschen unserer Erde.

Familie 1:
Für unsere Gemeinde, dass wir in unserem Umgang miteinander deine Liebe zu uns Menschen vorleben.

Familie 2:
Schenke uns allen deinen Heiligen Geist, der uns führt und leitet, der uns die richtigen Worte schenkt und den Mut gibt, auch vor anderen Menschen unseren Glauben zu bekennen.

Familie 3:
Wir bitten dich für die Verzweifelten, dass sie dich finden mögen in Menschen, die sie trösten und sie so erkennen, dass du sie trösten möchtest.

Familie 4:
Wir bitten dich für Kranke und Sterbende. Lass sie erfahren, dass du die Tür zum Leben in Fülle bist, auch über den Tod hinaus.

Vorbeter:
So bitten wir dich für uns alle, im Vertrauen darauf, dass du bei uns mit deinem guten Segen bleibst, Amen.

 

Fürbitte 10

Familie 1:

Stelle unseren Kindern Menschen an die Seite, die sie auf ihrem Weg begleiten, die sie wertschätzen, denen sie vertrauen und mit denen sie reden und lachen können. Lass sie erkennen, was einen echten Freund, eine echte Freundin ausmacht und wie sie selbst ein guter Freund, eine gute Freundin für andere sein können.

Wir rufen zu dir: Herr erhöre uns.

Familie 2:

Wir denken an die, die heute nicht bei uns sein können. Unsere Verstorbenen sind bei dir, aber gerade an einem Festtag wie heute fehlen sie uns besonders. Gott, wir bitten dich: verhilf uns dennoch zu einem schönen Fest.

Wir rufen zu dir: Herr erhöre uns.

Familie 3:

Gott, wir bitten dich für alle, die den heutigen Festtag unserer konfirmierten Jugendlichen begleiten. Lass sie fröhlich mitfeiern und begleite du sie dann wieder auf ihrem Weg zu ihrem Zuhause.

Wir rufen zu dir: Herr erhöre uns.

Pfarrer, Pfarrerin:

Diese Bitten und alles, was wir als Einzelne dir ganz in der Stille sagen möchten, legen wir in deine Hand, Amen.

 

Fürbitte in Coronazeit:
Pfarrer/in: (Fürbitten werden ohne Mikrofon vom Platz aus gelesen)

Gott begleitet und Gott segnet. So spricht er heute den konfirmierten Jugendlichen seine Begleitung und seinen Segen zu. Ihm sagen wir unseren Dank und unsere Ängste:

 

Familie 1:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.  Ja, wir brauchen Kraft in dieser besonderen Zeit, wir brauchen Liebe, um einander zu respektieren und Besonnenheit, um uns weiterhin gegenseitig mit Abstand zu begegnen.

Familie 2:

Unsere Kinder sind nun keine Kinder mehr. Sie sind groß und werden immer selbstständiger.  Vieles verändert sich. Hilf du uns, die Mädchen und Jungen weiterhin ernst zu nehmen und zu begleiten. Zeige uns, wo sie mehr Freiheiten, und zeige uns, wo sie auch Grenzen brauchen.

Familie 1:

Wir danken für alle Menschen, die unsere Kinder bisher begleitet haben, die an sie denken und die sich um sie bemüht haben: Paten und Verwandten, Erzieherinnen und Lehrer, Pastoren und Presbyterinnen, und alle, die dies im Verborgenen tun. Gib ihnen weiterhin Ausdauer und Fröhlichkeit.

Familie 2:

Wie wird die Zukunft für unsere Jugendlichen aussehen? Wie wird es in diesen komplizierten Zeiten mit der Schule weitergehen? Sende deinen guten Geist, damit wir mit unseren Kindern gute Entscheidungen treffen.

Familie 1:

wir denken heute auch an die Menschen, die dieses Fest nicht mehr miterleben können. Gott, schenke uns das Vertrauen, dass wir alle im Leben und auch danach bei dir gut aufgehoben sind.

Pfarrer/Pfarrerin:

All das, was uns als Einzelne bewegt, nennen wir dir in der Stille …
Gemeinsam beten wir zu dir:

Vaterunser

 

Fürbitten zur Konfirmation

Schön ist es, wenn Eltern, Großeltern, Geschwister oder Paten im Konfirmationsgottesdienst die Fürbitten lesen. Hier finden Sie einige Vorschläge möglicher Fürbitten:

Kreuz Friedenskirche

Ein Fürbittgebet

besteht aus der
Einleitung, in der wir Gott konkret ansprechen, den eigentlichen
Fürbitten, die je nach Länge aus vier bis acht konkreten Bitten bestehen und einem
Schluss
, in dem wir Gott dafür danken, dass er uns Menschen hört.

Die Gemeinde wird oft eingeladen, die einzelnen Fürbitten durch einen Gebetsruf zu unterstützen: Herr, erbarme dich, Kyrie eleison oder erhöre uns.

Kreuz Nicolaikirche

Wann und Wo?

Fürbitten werden in unserer Gemeinde vom Altar aus zur Gemeinde gerichtet gelesen. In anderen Gemeinden ist es üblich, vom Lesepult aus zu sprechen oder in Richtung des Kreuzes zu stehen. Besprechen Sie es mit dem zuständigen Pfarrer bzw. der zuständigen Pfarrerin, wo und wann in Ihrer Kirche die Fürbitten gelesen werden.

Wichtig ist langsames und deutliches Lesen mit Betonung. Wenn man das Gefühl hat, viel zu langsam zu sprechen, übertrieben zu betonen und zu laut zu sein, dann ist es für die Akustik einer Kirche oft gerade richtig.

Falls Sie aufgeregt sind und sich versprechen ... das kann passieren, passiert auch uns Pfarrerinnen und Pfarrern immer wieder. Sagen Sie sich dann einfach: Letztlich ist es wichtig, dass Gott die Fürbitte hört und der schaut bekanntermaßen ins Herz, nicht auf den Mund.

Gott, Quell des Lebens

Fürbitte

Die Fürbitte ist kein Ersatz für Handeln. Der Volksmund sagt zwar manchmal: Da hilft nur noch Beten, aber wer sich nur nach diesem Spruch verhält, wird sicherlich oft in seinem Leben enttäuscht. Es hilft dann eben doch nicht, solange Mneschen nicht handeln. Die Fürbitte ist das Aussprechen unterschiedlicher Anliegen vor Gott. In der Fürbitte wird deutlich, dass wir daran glauben, dass unsere Erde nicht verloren ist, dass wir darauf vertrauen, dass wir all dem Negtaiven etwas entgegensetzen können. Im besten Sinne gibt uns dieses Aussprechen Kraft zum Handeln.

Diese Kraft nennen wir Christen: Gott.

Gott, lebendiges Feuer

Gott-verlassen

Warum hast du mich verlassen? Diese Frage beschäftigt Menschen immer wieder in ihrem Glauben. Gott im Glück zu danken, gehört ebenso zum Lebensweg wie Gott anzuklagen und ihn herauszufordern. Genauso hat es Jesus am Kreuz getan.