Altar und Kanzel

Fünf Brote und zwei Fische

Hochzeit zu Kana

Gang nach Emmaus

Altar, Kanzel und Kerzenleuchter sind von Egino Weinert in Bronzeguss gestaltet. Der rechteckige Altar beinhaltet 4 Medailonns aus dem Leben Jesu, die Bezug auf das Abendmahl nehmen. Die Kanzel zeigt 8 Medailonns, die sich mit der Verkündigung Jesu beschäftigen.

Der Altar:
Bekannt als Speisung der 5000 ist folgende Szene. Jesus erzählt einer großen Menschenmenge von Gott. Als es Abend wird, wollen die Jünger die Menschen nach Hause schicken, denn sie müssen doch essen. Aber Jesus lässt die Menschen sich in Gruppen lagern. Ein Junge hat 5 Brote und 2 Fische mitgebracht. Jesus nimmt dieses wenige, betet zu Gott und verteilt es an die Menschenmenge. Es werden alle satt.

Vor seiner Festnahme wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Deutlich zu sehen, dass Petrus dies nicht will. Er sieht in Jesus den mächtigen Herrn, nicht den, der die alltäglich Arbeit auf sich nimmt.

Bei einer Hochzeit zeigt Jesus, dass durch ihn Wasser wie Wein schmecken kann.

Nach dem Tode Jesu gehen zwei seiner Jünger betrübt nach Hause. Auf ihrem Weg begegnet ihnen Jesus, aber sie erkennen ihn nicht. Sie laden ihn zum Abendessen ein. Erst an seiner Art das Brot zu brechen, erkennen sie ihn.

 

 

 

 

Die Kanzel

Jesus predigt als 12-Jähriger im Tempel

Johannes verkündigt Jesus als das Lamm Gottes

Die Samaritanerin am Brunnen

Die Heilung des Blinden

Maria und Marta

Berpredigt Jesu

Predigt am See (Sturmstillung)

Pfingsten

Die Kanzel enthält 8 Szenen aus der Verkündigung. Dabei ist eine Heilung, mehrere Predigtsituationen Jesu und das Pfingstwunder.

Die Eltern Jesu gingen zum Passafest nach Jerusalem. Als Jesus 12 Jahre alt war,  nahmen sie ihn zum ersten Mal mit. In der Menge verloren sie ihn und fanden ihn erst nach langer Suche. Er saß im Tempel und diskutierte mit den Gesetzeslehrern. Zur Rede gestellt, sagte Jesus: „Warum sucht ihr mich? Wisst ihr nicht, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?“  Lukas 2,41ff

Als Johannes Jesus auf sich zukommen sah, sagte er: „Seht dort, das Opferlamm Gottes, das die Schuld der ganzen Welt wegnimmt. Von ihm habe ich gesprochen, als ich sagte: 'Nach mir kommt einer, der über mir steht, denn bevor ich geboren wurde, war er schon da'.“  Johannes 1, 29 f

Jesus zog durch Samarien. Dur­stig kam er an einen Brunnen, an dem eine samaritische Frau saß. Jesus sagte: „Gib mir bitte zu trinken.“ Die Frau wunderte sich, denn normalerweise pfl­egen jüdische Menschen keinen Umgang mit Menschen aus ­Samarien. Jesus antwortete: „Wenn du wüsstest, was Gott allen ­Menschen schenken will und wer ich bin, dann würdest du mich um Wasser bitten, denn ich kann dir lebendiges Wasser geben.“  Johannes 4

Jünger fragten: „Rabbi, wer ist schuld an seiner Blindheit? Hat er selbst oder haben seine Eltern den Zorn Gottes verdient?“ Jesus antwortete: „Weder er ist schuld noch seine Eltern!“ Er spukte auf den Boden und rührte einen Brei an, den er auf die Augen des Blinden strich. Dann  sollte er sich im nahen Teich waschen. Und er konnte sehen.  Johannes 9

Jesus wurde von einer Frau mit Namen Marta gastlich aufgenom­men. Ihre Schwester Maria setzte sich zu Jesus und hörte ihm zu. Marta bereitete das Essen vor. So beschwerte sie sich bei Jesus: „Herr, sag meiner Schwester, sie soll mir helfen!“ Jesus antwortete: „Marta, du machst dir viele Sorgen, aber eines ist allein notwendig, Maria hat gut gewählt, das soll ihr niemand nehmen.“  Lukas 10

Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg und setzte sich. Dann begann er zu re­den: „Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getr­östet werden. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerech­tigkeit, denn sie sollen satt­ werden.“  Matthäus 5

Wieder einmal war Jesus am See und wollte zu den Menschen sprechen. Es hatte sich aber eine so große Menge versammelt, dass er sich in ein Boot setzen und ein Stück vom Ufer abstoßen musste.  Markus 4,1f

Am Pfingsttag waren alle Jünger versammelt. Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herab­weht. Das Rauschen erfüllte das ga­nze Haus, in dem sie waren. Dann ­sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Feuerzunge ­nieder. Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, wie es ihnen der Geist Gotte­s eingab.  Apostelgeschichte 2

Kreuz

Kreisrund der Hintergrund des Kreuzes, in dunklem Rot gehalten, darauf die Balken des Kreuzes aus rohem Holz. der Querbalken besteht aus 2 Elementen, eine Andeutung, dass Christus das Kreuz zerbrochen und überwunden hat. Daher sieht der Betrachter eher einen segnenden, auferstandenen Christus und nicht den leidenden. An der offenen Wunde ist eine Weintraube, die auf das Abendmahl weist. Das Symbol der Traube ist ebenfalls mehrfach am Altar zu finden.

Der Leuchter

Der Leuchter hält 10 Kerzen, die an die 10 Gebote erinnern. Ursprünglich hatte der Leuchter 11 Arme, vielleicht wollte der Künstler an die Jünger ohne den Verräter Judas erinnern, aber der elfte Arm wurde durch das Presbyterium abgesägt und die Osterkerze daraus gestaltet.