Das Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Alternative moderne Glaubensbekenntnisse

Statt dem bekannten Glaubensbekenntnis aus der Tradition, das seit Jahrhunderten in den meisten Gottesdiensten gesprochen wird, können auch neuere Bekenntnisse gesprochen werden. Im Evangelischen Gesangbuch der Ausgabe Rheinland-Westfalen-Lippe finden sich unter den Nummern 813 bis 818 einige neuere Bekenntnisse. Hier ein weiterer Vorschlag, der in unserer Gemeinde Verwendung finden kann.

Der zuständige Pfarrer bzw. die zuständige Pfarrerin Ihrer Gemeinde entscheidet, welches Glaubensbekenntnis in Ihrer Kirche gesprochen wird.

Wir glauben an Gott.
Er hat alle Welten und Universen geschaffen.
Nach seinem Bild sind wir Menschen
Alles Leben gehört ihm.
Deshalb vertrauen wir auf ihn.

Wir glauben, dass Jesus
Gott besonders nahe war.

Er erzählte von Gottes Liebe.
Deshalb hat er auf Gewalt und weltliche Macht verzichtet.
Und darum musste er leiden,
und starb am Kreuz.
Durch das Wunder von Ostern glauben wir,
dass Gott auch mit uns täglich neu anfangen will.

Wir glauben, dass durch Jesus
ein neuer Geist gekommen ist:

Von vielen Gefahren sind wir bedroht,
doch er nimmt uns die Furcht.
Er nimmt uns die Angst auch vor Tod und Sinnlosigkeit.
Er gibt uns den Mut,
uns einzusetzen für Gerechtigkeit und Frieden.
Amen.