Das Presbyterium beschließt:

Teilnahmebedingungen

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln.

Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben im Kirchraum untersagt. Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter zum Sitznachbarn ist einzuhalten.

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist bei Eingang und Ausgang erforderlich.Nur am Platz darf die Bedeckung abgenommen werden.

Das Gemeindesingen unterbleibt, ebenso Chorgesang und Bläserchor.

Erkrankten und gefährdeten Besucherinnen und Besuchern wird die Teilnahme nicht empfohlen. Sie werden gebeten, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) oder auf Hausandachten auszuweichen.

Teilnehmenden-Obergrenze

Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße, begrenzt. In der Friedenskirche Sendenhorst einschließlich dem geöffneten Gruppenraum (200 Sitzplätze) wird die Teilnehmendenzahl in der Kirche auf 45 Personen begrenzt. Ist die Obergrenze erreicht, kann kein Einlass mehr gewährt werden.

Am Eingang werden Anwesenheitslisten geführt, in die die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingetragen werden. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können; sie werden nach einem Monat vernichtet.

Abstandswahrung

Vor der Kirchentür und im gesamten Kirchraum gilt das Abstandsgebot. Der Sitz- und Stehabstand zwischen Personen in jede Richtung beträgt 1,5 bis 2 Meter.

Das Betreten und Verlassen der Kirche wird geordnet organisiert. Es ist sichergestellt, dass der Abstand auch bei Ein- und Ausgang gewahrt bleibt, beispielsweise durch eine Einbahnstraßenregelung: In der Friedenskirche erfolgt der Zugang durch  die Eingangstür, der Ausgang durch die Seitentür im Gemeindehaus. Dabei werden aufgrund ihrer räumlichen Breite die Gemeinderäume als Durchgang genutzt.

In der Friedenskirche werden Sitzplätze durch Sitzkissen sowie Klebeband in den Bänken „versetzt“ markiert, mit entsprechendem Abstand zur Seite sowie nach vorn und nach hinten. Personen, die in einem Haushalt leben, können nebeneinander sitzen. Dafür werden bestimmte Sitzplätze vorgehalten.

Die Anzahl der  markierten Sitzplätze überschreitet nicht die Zahl der Personenobergrenze.

Hygiene

Die allgemeinen Hygieneregeln sind auch im Gottesdienst einzuhalten.

Die Kirchengemeinde sorgt dafür, dass sich am Gottesdienst Mitwirkende sowie Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich die Hände desinfizieren.

Die Türgriffe werden gereinigt. Die Räume werden vorher und nachher ausreichend gelüftet.

Das Tragen von Mund-Nase-Masken ist erforderlich. Die Kirchengemeinde stellt solche Masken für diejenigen Gottesdienstbesucher bereit, die ohne Maske zum Gottesdienst kommen.

Gottesdienstablauf

Ab dem 10. Mai 2020 wird folgendes Gottesdienstformat angeboten:

Sonntagsgottesdienst ohne Gesang bis zu 30 Minuten Dauer.

Auf den Einsatz von Gesangbüchern wird verzichtet. Alternativ werden Texte zum Mitlesen auch über Beamer projiziert.

Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst Abstand genommen.

Auf Singen im Gottesdienst wird wegen der besonders hohen Infektionsrisiken verzichtet. Chöre und Orchester musizieren nicht.

Solistischer Liedvortrag ist aus dem Chorraum heraus möglich

Die Feier des Abendmahls wird im Anschluss an den Gottesdienst angeboten, es werden Einzelkelche vorgehalten.

Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt und mit Einmal-Handschuhen gezählt.

 

Die vom Presbyterium dafür zu ernennenden Personen überwachen die Einhaltung der Regeln. Bei Nichtbeachtung machen sie vom Hausrecht Gebrauch.

Jeder Gottesdienst wird von der Küsterin und einem Presbyteriumsmitglied begleitet

Das vorliegende Schutzkonzept gilt ab dem 5. Mai 2020, geändert am 5. Oktober 2020

Pfarrer Böning und Gerlinde vom Werth messen die Abstände in der Friedenskirche

Nicolaikirche mit begrenzter Sitzplatzanzahl

Pfarrer Böning bedauert es sehr, bei Gottesdiensten nicht singen zu dürfen. Ebenfalls vermisst er die vielen kleinen persönlichen Kontakte mit den Gottesdienstbesuchern.

Aber gleichzeitg ist er froh, mit diesem Konzept den größtmöglichen Schutz für alle, die in der Kirche den Kontakt zu Gott suchen, aufgestellt zu haben.

"Ich rechne damit, dass es immer mal wieder ein Auf und Ab der Anzahl von Infektionen über einen mittelfristigen Zeitraum gibt. Mit diesen Schutzmaßnahmen hoffen wir, die schwierige Zeit sicher und mit der Hilfe Gottes zu überstehen."