Die Zukunft der Nicolaikirche

Seit einigen Jahren muss das Presbyterium mit immer weniger Geld die Gemeinde leiten, da die Kirchensteuermittel immens zurückgegangen sind. Ende 2012 befindet sich zwar die Wirtschaft in guter Lage, so dass einige Menschen mehr Kirchensteuern zahlen als früher. Da aber das durchschnittliche Alter der Kirchenmitglieder steigt, zahlen immer weniger Menschen Kirchensteuer. Die meisten Rentner, Kinder und Jugendlichen zahlen überhaupt keine Kirchensteuer.

Durch Subventionsabbau steht unserer Gemeinde insgesamt rund ein Drittel weniger Geld zur Verfügung als noch vor wenigen Jahren - und das bei ständig wachsenden Kosten von Energie, Dienstleistungen und Personal. Eine Gemeinde mit knapp 2400 Gemeindegliedern wie Sendenhorst ist zur Zeit in der Lage, maximal ein Kirchengebäude nachhaltig zu unterhalten. Die Kirchengemeinde unterhält bis 2012 die Friedenskirche in Sendenhorst und die Nicolaikirche in Vorhelm und droht trotz immenser Einsparungen auf allen Gebieten in eine fianzielle Schieflage zu geraten.

Im Jahr 2013 ist die Gemeinde zu dieser Doppelfinanzierung eindeutig nicht mehr in der Lage und das Presbyterium schlug schweren Herzens in einer Gemeindeversammlung im März 2012 vor, sich von der Nicolaikirche zu trennen, um wenigstens ein gemeindeeigenes Gotteshaus auf Dauer halten zu können.

Nun hat der Förderverein der Nicolaikirche die Bewirtschaftung und Unterhhaltung der Nicolaikirche ab 2013 übernommen. Bei seiner Bemühung ist der Förderverein auf tatkräftige Unterstützung angewiesen.

Tatsache bleibt, dass die Gemeinde jedes Jahr gegenwärtig 50 Mitglieder verliert. Zu unter 10 Prozent ist dies auf Austritte zurückzuführen. Zu über 90 Prozent sind es zum einen Wegzüge aus unserer Kirchengemeinde und zum anderen die geringere Anzahl von Taufen gegenüber den Sterbefällen. Der demografische Wandel ist auch in unserer Kirchengemeinde deutlich zu spüren.

Gemeindeversammlung März 2012

Schweren Herzens gibt das Presbyterium bekannt, dass es die Unterhaltung der Nicolaikirche wegen fehlender Geldmittel nicht mehr übernemhen kann. Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Gemeindeversammlung Juli 2012

Die Rettung der Nicolaikirche scheint möglich zu sein. Der Förderverein übernimmt ab dem Jahr 2013 die Bewirtschaftungskosten der Nicolaikirche und stellt bis zum Herbst 2013 ein Konzept für die mittelfristige Unterhaltung der Nicolaikirche auf. Näheres hier:

Gemeindeversammlung Oktober 2013

Im Oktober wird das Presbyterium zu einer weiteren Gemeindeversammlung einldaen, um eine erste Bilanz zu ziehen und die weitere Zukunft der Nicolaikirche in den Blick zu nehmen.

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